Meine erste Pferdewippe...

...ist das Modell ganz in der Mitte des Fotos. Sie bestand aus 4cm starken Fichtenbohlen, war 80x500cm groß und hatte ein profanes Rundholz in der Mitte. Immerhin gab es schon zwei Rundholz-Wegrollen-Verhinderer-Leisten untendrunter. Und weil ich weiß, wie sehr der Witterung ausgesetzt Sein Holz schadet, und vor allem wie böse glitschig Holz werden kann, hatte ich sie mit einer Gummimatte (Leistenmatte) in hübschem Grün versehen.

Ich clickerte und wir hatten Spaß. Dann besuchte ich Viviane Thebys Hühnermodule in der Tierakademie Scheuerhof und es war trainingstechnisch viel mehr möglich, dass ich die Anforderungen steigern konnte. Vier Kanthölzer als Erhöhung druntergelegt und Autoreifen als Federung. Echter Wippenspaß war geboren. Auf dem Foto von 2011 sieht man, wie Frieda mich in die Höhe wippt.

Ich suchte nach einer passenden Rundung und entdeckte in der Scheune die Rundbögen, die man in der Variante von 2013 sieht. Wir vergruben 4 Autoreifen, so wie man es vom Kinderspielplatz kennt. Sanftere Kipp-Bewegungen und noch mehr Anspruch an die Haltearbeit der Muskeln ließen sie schnell zum Lieblingsgerät werden.

Als das Holz der Rundung den Weg allen Irdischen ging, entdeckte ich die Treckrreifen neu. Sie lagen schon lange herum und ich hatte vorher noch nie eine zündende Idee, was für ein Gerät man aus ihnen bauen könnte. Mein großartiger Mann schweißte ein starre Achse und fixierte sie unter der Lauffläche. Da das Ganze recht steil ist, versahen wir die gesamte Lauffläche mit Reststücken von Klotzmatten, um größtmöglichen Grip für die Hufe zu schaffen.

Durch ihr Gewicht müssen die Pferde ordentlich arbeiten, um sie in Bewegung zu setzen, aber das ist ja auch Sinn der Sache :-) Im Horse-Agility- Parcours ist sie ein gerne genutzes Gerät für groß und klein.